Langlebigkeit mit Goji Beeren

In der TCM gilt die Goji Beere („Glückliche Beere“) seit jeher als Lebensverlängerer und des Wohlbefindens. Sie sind seit jeher in China in vielen Langlebigkeitsrezepturen enthalten. Sie wirken bei Augenproblemen, vor allem bei trockenen Augen, und stärken die Beine.

In der TCM werden Goji Beeren bei Chi-Mangel (gegen "niedrige Energie") eingesetzt. Deshalb interessiert sich auch die moderne Wissenschaft sehr für die wertvollen Inhaltsstoffe der Goji-Beere.

Die moderne Wissenschaft kann die Erkenntnisse der TCM durchaus bestätigen, so Miriam Wiegele. Dennoch sei sie keine "Wunderpflanze". Die Wirkung der Goji Beere beruht auf dem hohen Reichtum an Vitaminen und vor allem an der antioxidativen Wirkung.

In der Küche

In China werden die frischen Früchte gekocht oder, wenn sie süß sind, auch roh gegessen. Man kann sie aber auch zu Reisgerichten mit Fleisch, Geflügel oder Fisch hinzufügen.

Wenn man die Goji ein oder zwei Tage in etwas Rum und Honig einweicht, entsteht in schmackhafter tonisierender Snack.

Tee: 1 EL getrocknete Goji Beeren mit 1/2l kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen.
Die getrockneten Früchte lassen sich als süßende Zutat auch für Kompotte, ähnlich wie Rosinen verwenden.

Tinktur

80g getrocknete Beeren in 1l 40prozentigen Alkohol zwei Monate zeihen lassen, dann etwas Honig dazugeben. Zweimal täglich 1 EL einnehmen, die Beeren müssen nicht aus der Tinktur entfernt werden.

Immunstärkend

Extrakte aus dem Goji Beeren schützen den Sehnerv vor Zerstörung und wirken einer Makula- Degeneration entgegen", so Wiegele.

Die immunstärkende Wirkung ist durch den Gehalt an Polysacchariden erklärbar und wie bei allen Pflanzen mit einem hohen antioxidativen Potenzial kann auch den Goji-Beeren eine tumorvorbeugende Wirkung nicht abgesprochen werden."

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