Praktische Tipps für die Herstellung Ihrer Natur Kosmetik

 

Arbeiten Sie mit absolut reinen Gefäßen und Geräten.
Am besten die Arbeitsgeräte abkochen oder in fließendem heißen Wasser reinigen und dann mit Alkohol abreiben.

Zuerst wird im Kochtopf Wasser erhitzt. Es darf dampfen, aber nicht kochen.
Dann Bienenwachs und Lanolin in ein hitzefestes Becherglas geben und im Wasserdampf schmelzen.
Sobald eine gleichmäßige Schmelze entstanden ist, fügt man langsam das Öl (Ölauszug) hinzu.
Die Mischung solange im Wasserbad lassen, bis sie sich auf 60 Grad Celsius erwärmt hat.
Das Blütenwasser (Hydrolat) ebenfalls in ein hitzefestes Becherglas geben und auch auf 60 Grad Celsius erwärmen.
Die Wasserphase tropfenweise in die Fettphase zugeben und dabei ständig mit dem Glasstab rühren.
Sind Fett und Wasserphase gut miteinander verrührt, lässt man die Creme abkühlen und sie eine halbe Stunde setzen.
Sie verdichtet sich dabei und ein großer Teil der Luft die durch das Rühren in die Creme gelangt ist, entweicht.
Will man ätherisches Öl oder Tinkturen unter die Creme rühren, muss die Creme auf knapp unter 30 Grad Celsius abgekühlt werden.
Hat die Creme Zimmertemperatur erreicht, rührt man sie nochmals durch und fühlt sie anschließend in einen Glastiegel um.

Immer die Wasserphase in die Fettphase einrühren, nie das Fett ins Wasser.

Für die Aufbewahrung der fertigen Produkte eignet sich am besten dunkles Glas.

Die Gläser die Sie auf Vorrat herstellen sollten an einen kühlen Ort aufbewahrt werden. Ein Schrank im Keller oder das oberste Fach im Kühlschrank, sind für die Lagerung am besten geeignet.

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